Tag 93 - Wie ich heute nicht durch Quigong zu meinem Ziel gefunden habe

Das Basis-Modul meiner Arbeitssuch-Maßnahme aka AAA-Treffen hatte ich letzte Woche abgeschlossen, ab dieser Woche heißt es Vertiefungsmodul. Also gut. Man musste sich für zwei Kurse eintragen. Ich habe mich für "Rhetorik" (das ist morgen) und "Ziele erkennen und formulieren" eingetragen. Es war, naja, ganz nett.

Ein ebenfalls (schon länger) Arbeitssuchender hält diesen Kurs. Ich habe eigentlich wenig Vorurteile, aber wenn ein Arbeitsuchender Quigong- und Yoga-Spezialist meint, er hat die Weisheit mit Löffeln gefressen und mir Tipps geben will, dann fühle ich mich fast ein wenig verarscht - um Zeit, in der ich Bewerbungen schreiben könnte und auch einfach so.

Da ich aber offen für alles bin, habe ich mich mal auf den Schmarrn heute eingelassen. Mein Ziel kann ich immer noch nicht genau und klar definieren, dafür kann ich jetzt eine Quigong-Atemtechnik und weiß, wenn ich in meinem Kopf glücklich bin, bin ich auch im Leben glücklich. Aha.

Bis auf komisches Atmen habe ich heute nichts neues gelernt. Ich möchte niemandem zu Nahe treten - dieses Entspannungszeug ist sicherlich für viele ganz toll, nur für mich eben nicht. Das weiß ich, seitdem ich das erste Mal gehört habe, ich soll in mein Power-House atmen.

Ich bin auch heute wieder nur knapp einem Lachanfall entkommen, als ich mein Power-House spüren sollte. Das soll da irgendwo in Unterleib Nähe Bauchnabel sein. Ganz ehrlich: ich glaube ich bin Power-House-los...

Zudem frage ich mich, was mir das bei meiner Arbeitssuche bringen soll?! Aber vielleicht sollte ich eben erstmal mein Power-House finden.

Fräulein Berger


Fräulein Bergers DIY-Häkelschal

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