Tag 80 - Depri-Donnerstag

Heute war ich ganz schön deprimiert. Am Morgen noch nicht so, aber als ich dann im Bus saß, hat mich eine heftige Depri-Welle erwischt. Es ist nun schon Ende März, ich habe immer noch keinen Job und so langsam geht mir das an die Substanz. Der Schneefall hat es nicht besser sondern schlechter gemacht - denn es fühlt sich genauso an: Der Schnee fällt in schönen Flocken, doch der Boden ist schon zu warm, es bleibt nichts liegen. Übersetzt: Ich finde tolle Jobs, bewerbe mich, habe sogar Vorstellungsgespräche, kurz habe ich Hoffnung, die dann doch am Boden schmilzt.

Es ist wirklich ätzend. Zum Kotzen. Zum Brüllen und zum Verzweifeln.

Nach dem AAA-Treffen (heute eher ein anonyme-arbeitssuchende-Akademiker-Aufbau-Treffen, also AAAA) ging es mir dann allerdings wieder deutlich besser. Der Freund hat leckere Chicken Wings mit Ofenkartoffeln gebacken, wir haben uns unterhalten, Bier getrunken und alte Musik gehört. Das war wirklich schön. Und hat so gut getan. Man sieht mir, wie ich finde, die Abgekämpftheit mittlerweile auch ganz schön an.

Fräulein Berger ist abgekämpft

Fräulein Bergers Elvis-Shirt



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